k3 _ Kulturspaziergänge zum Jahreswechsel

öffentlche Führung mit Gespräch

29.Dezember 2015 um 16.00 Uhr – Jüdisches Museum Berlin
„Judentum, Christentum und islam – ein kulturhistorischer Vergleich“
Die Emotionen kochen hoch und höher in der medialen Debatte um kulturelle, nationale oder religiöse Werte. Dabei haben die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam als Quelle unserer abendländischen Kultur viele Berührungspunkte: Schriftkultur, Wissenschaft, Handel und Rechensysteme zeugen von jahrhundertlangen Beziehungen und gegenseitigen Einflüssen. Vor dem Hintergrund dieser historischen Entwicklungen stellt die Führung aktuelle Bezüge her.

II Führung mit Marc Wrasse  – im Anschluss  Gespräch im Museumscafé. –Jüdisches Museum mit II Notker Schweikhardt MdA und Uta Belkius Veranstaltung

 ________

Neujahresspaziergang

2.Januar 2016 um 14.00 Uhr – an der Marshallbrücke/ARD-Hauptstadtstudio – Wasser und Architektur in der historischen, Berliner Mitte
Führung mit II Heinz Jirout – Wir endeten nach ca. zwei Stunden am Zeughaus zum Gespräch im Museumscafé II Uta Belkius Veranstaltung und Gespräch

k2 _ Islamische Kunst anders gesehen

Expertenführung und Gespräch

12.Dezember 2015Islamisches Museum BerlinII Prof. Dr. Stefan Weber Direktor des Islamischen Museums lud eine kleine Runde – unter anderem mit II Renate Künast MdB II Notker Schweikhardt MdA und II Uta Belkius Moderatorin – zu einem abendlichen Rundgang durch das Museum für Islamische Kunst.

Voller Begeisterung zeigte Prof. Weber Lieblingsexponate, erläuterte das Basiskonzept der Ausstellung und sprach ausführlich über die neuen Schritte für eine Kooperation zwischen Museum und muslimischen Vertretern in Berlin. „Das Museum für Islamische Kunst gehört zu den herausragenden Sammlungen islamischer Kunst außerhalb der islamischen Welt. Es vereint Meisterwerke der angewandten Kunst und archäologische Zeugnisse muslimischer Völker und der mit ihnen lebenden christlichen und jüdischen Gruppen vom 8. bis zum 19. Jahrhundert.“ Hier anzusetzen und sowohl den religiösen Gemeinden als auch der „abendländischen“ Öffentlichkeit die Bedeutung des Islam in Kultur, Wissenschaft, Kunst und Ethik nahezubringen, ist gerade in heutiger Zeit essentiell, um Vorurteile abzubauen und Brücken zu schlagen. In diesem Sinne versteht sich auch das aktuelle Projekt, Flüchtlinge aus den betreffenden Ländern als Guide anzulernen und im Museum einzusetzen. Beide Beispiele zeigen, die Diskussion, was Museum heute grundsätzlich leisten kann und muss, um nicht nur datierte Objekte in Vitrinen auszustellen, ist auch im Islamischen Museum in vollem Gange. Nach dem Umbau des Pergamon-Museums in den nächsten Jahren wird das Museum nicht nur in neue Räume im Nordflügel ziehen mit drei mal mehr Fläche sondern vor allem auch konfrontiert sein mit anderen Besuchererwartungen als in den letzten Jahrzehnten.

21 _ Stadtmuseen neu denken

Führung und Gespräch

Sonntag 8. November 2015 um 10.30 Uhr – Stiftung Stadtmuseum Berlin, Märkisches Museum – Was erwarten wir heute von regional orientierten Sammlungsorten? Welche Chancen ergeben sich für die Kommunen und ein sich wandelndes Publikum?“

II Dr. Nele Güntheroth Leitung Fachbereich Forschungskolleg Stiftung Stadtmuseum, Führung  II BAG Kultur Bundesarbeitsgemeinschaft) Bündnis 90/DIE GRÜNEN  II Frank Bertermann B90/GRÜNE, stellv. BVV-Vorsteher Berlin-Mitte, Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss, Sprecher für Stadtentwicklung und Soziale Stadt  II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

Wir lernten die Stiftung kennen, das Sammlungskonzept sowie das Märkische Museum als „Stammhaus“ am Spreeufer. Im Anschluss folgte ein gemeinsamer Stadtspaziergang Richtung „Kunsthaus Bethanien“. Wir erfuhren dabei, wie dieser Stadtraum partizipativ gestaltet wird (laufendes Workshopverfahren) und auch welche Rolle das Museum und sein städtebauliches Umfeld zukünftig dabei spielen können. Bei einem Brunch  kamen wir mit ­beiden Experten ins Gespräch zu unserem Thema Stadtmusem neu denken…

F A Z I T :  Bei aller Diskussion um museumspädagogische Konzepte und neue Formate der Vermittlung von Kultur und Geschichte sowohl analog als auch digital, liegt eines der größten Potenziale für Stadtmuseen überhaupt darin:  Heute die Räume zu sein, die an einem Ort ­das ­geistige Zentrum (ehemals Kirche), die Schule, den Begegnungsort (Stadtplatz/­Brunnen), das schwarze Brett, ­den Ratskeller und die Festwiese ­symbolisieren und zeitgemäß erlebbar machen – gerade in ­einer ­dezentralen Stadt wie Berlin sicher ein gewinnbringender  Prozess.

 

Protokoll zur Veranstaltung   21_gk_stadtmuseum_protokoll_20151203

mehr

20 _ Der Entwurf zum neuen Kulturgutschutzgesetz

Expertengespräch

15.September 2015 –  Der Referentenentwurf des Gesetzes zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts liegt vor. Bis zum 7.10.2015 dürfen gesellschaftliche Vertreter und Verbände ihre Stellung dazu abgeben. In diesem Kontext besprachen mit unseren Gästen viele Details, die sich in der Parxis der Umsetzung ergeben werden sowohl für Museen als auch für den Kunstmarkt. Was ist nationales Kulturgut? Was hat das mit Raubkunst zu tun? Welche Auswirkungen ergeben sich auf den deutschen Kunstmarkt? Was bedeutet das für Galerien und Museen?

II Renate Künast MdB, Vorsitzende im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz II Notker Schweikhardt MdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft II Kristian Jarmuschek Vorsitzender Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler e.V. II Prof. Dr. Stefan Weber Direktor Museum für Islamische Kunst II Olaf Zimmermann Geschäftsführer Deutscher Kulturrat – II Uta Belkius Moderation 

Protokoll zur Veranstaltung
20_gk_kulturgutschutz_protokoll_20151017

BKM-Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Novelle
Pressemitteilung BKM Entwurf Kulturgutschutznovelle

BKM-Referentenentwurf Novelle
2015-09-15-kgsg-entwurf-online

Stellungnahme des Deutschen Kulturrates zur Novelle
DeutscherKulturrat_20151002

Stellungnahme des BVDG vorab vom 1.9.2015
BVDG_Stellungnahme_20150901

mehr

19 _ Historische Gärten im Klima­wandel

Öffentliche Führung und Gespräch

4.September 2015Schlosspark GlienickeWie sich das grüne Weltkultur­­erbe durch das Klima verändert > Auswirkungen auf die Pflege der Anlagen und deren Vermittlung in die Öffentlichkeit sowie Konsequenzen für die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften.

mit II Prof. Dr. Michael Rohde Gartendirektor Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten, Führung mit II Notker Schweikhardt MdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft II Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) II Manuela Arndt GartenForum Glienicke II Prof. Elizabeth Sikiaridi Hybrid Space Lab und Gäste II Uta Belkius Veranstaltung und Modertion

Wie alle Landschaften Mitteleuropas sind auch historische Parks stark beeinflusst von zunehmender Trockenheit, Extremwitterungen, Stress durch Feinstaub, sich nach „vorn“ verschiebenden Vegetationsperioden (mit Frostschäden im Frühjahr), veränderten Krankheitsbildern, einwandernden Pflanzen und Tieren… Auch wenn es in früheren Zeiten ebenso Schwankungen in der Natur gab, sind aktuell angepasste Maßnahmen dringend notwendig: Nachpflanzungen mit „resilienteren“ Pflanzen, Entwicklung von geeignetem Saatgut, Nutzung moderner Bewässerungstechnologien, angepasster Pflanzenschutz…

 

Protokoll 19_gk_WelterbeGlienicke_protokoll_201509  II

mehr

 

18 _ M20 / Kulturforum Teil II – Der Wettbewerb

Expertengespräch

am 2- September 2015KulturcontainerDer Wettbewerb zum Kulturforum Berlin – Kontroverse Fragen brauchen andere Antworten Paradox: Offener städtebaulicher Ideenwettbewerb aber mit vorgegebenen Standort? Wem nützt das? Wer verantwortet dann das städtebauliche Gesamtkonzept? Welche Kosten und Konsequenzen müssten Bund, Berlin und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz durch einen notwendigen Grundstückstausch tragen? Was spricht für, was gegen eine öffentlich-private Partnerschaft bei einem solch herausragenden Kulturprojekt?

mit: II Notker Schweikhardt MdA, Sprecher für Kultur- und Kreativ­wirtschaft II Anja Hajduk MdB, Parlamentarische Geschäftsführerin, Haushaltsausschuss (B 90/Grüne) im Gespräch mit IIProf. Hans Stimmann Berlin II Christine Edmaier Präsi­dentin Architekten­kammer Berlin II Johannes Stumpf (Architektenkammer, Verfahrensbeteiligter Wettbewerb) IIDagmar Ruscheinsky Leitungsstab, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) II Bernhard Schneider Stiftung Zukunft Berlin IIMartin Reents Sprecher LAG Planen Bauen Wohnen Stadtentwicklung, B90/Grüne II Wolfram Putz GRAFT Architekten II Heinz Jirout Architekt II Andreas Rieger Architekt II Jana Blöcker Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Anja Hajduk, MdB II Hannes Krapp Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Chris Kühn, MdB II Brigitte Werneburg taz II Uta Kaspari Architekturjournalistin II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

Es gibt viele Ungereimtheiten im Verfahren: Die Logik einer Einengung des Wettbewerbes auf das Grundstück Potsdamer Straße erschließt sich absolut nicht, eine großräumige Planung für das gesamte Kulturforum hätte Not getan, wie vom Souverän und Geldgeber Bundestag ja ursprünglich auch intendiert. _Außerdem ist der Standort nach jetziger Faktenlage deutlich ungeeigneter als die von allen ExpertInnen in diversen Gutachten präferierte Sigismundstraße. _Eine wirksame Beteiligung wird nicht gewährleistet. _Das Wettbewerbsverfahren ist für „Markenarchitekten“ konfektioniert und nicht im Sinne einer vielzähligen Teilnahme von Architektenteams (ausführlich im Protkoll).   II  Hoffnung: Die Jury könnte eigenverantwortlich Wettbewerbseinreichungen voten auch mit einem anderen Standort als in der Ausschreibung genannt – die Wettbewerbsordnung erlaubt das.

 

Protokoll / Position  18_gk_ MuseumModerneWettbewerb_protokoll_20150908   II

mehr

17 _ Fassbinders Produktion und die Filmförderung heute

öffentliche Führung und Fachgespräch  

22.August 2015Martin-Gropius-Bau „Fassbinder – JETZT“
Was sagt Fassbinder uns heute? Wie gehen wir mit dem Filmerbe um? Und hätte er mit heutiger Filmförderung gute Chancen? Drei mal sitzen geblieben, von der Filmhochschule abgelehnt und trotzdem autodidaktisch mit unbändigem Willen und Einsatz zu einem der international erfolgreichsten Filmregisseure Deutschlands avanciert mit einem unglaublichen Output von über vierzig Filmen in nur sechzehn Jahren. Hinzu kommen etliche Theaterstücke und Gedichte, Auftritte selbst als Schauspieler… Wie war das möglich?

mit II Juliane Lorenz Geschäftsführerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation Barbara Baum langjährige Kostümbildnerin bei Fassbinder und II Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

– Nicht nur sein Genie, sein Mut und seine Arbeitswut, auch sein kreativer „Clan“ waren Basis des Erfolges. Aber auch eine deutlich unkompliziertere Filmförderung als heute mit großer Unerstützung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks (vor allem seitens des WDR) ermöglichten künstlerisch eigenwillige Produktionen mit kurzen Vorlaufzeiten. – Im eigenen Land schon immer weniger wahrgenommen als im Ausland wo er als Filmgenie bis heute gefeiert wird. – Schnellere und weniger artifizielle Sehgewohnheiten unseres heutigen Publikums stellen eine zusätzliche Herausforderung für die Bewahrung des Fassbindererbes dar. Von den hohen Investitionskosten für Digitalisierungen und ungeklärten Formatfragen ganz abgesehen. Ob diese langfristig gerechtfertig sind, treibt ohnehin eine ganze Branche von Archivaren, Museumsexperten und Cineasten um.

 

Protokoll  17_gk_Fassbinder_protokoll

mehr

16 _ Humboldt Lab Dahlem – Experimentieren für 2019

Führung und Gespräch

21.August 2015 Staatliche Museen, Ethnologische Sammlung
Museen im Spannungsfeld zwischen herkömmlichen Wunderkammern, Avatar-Welten und Geschichten die das Fernsehen und der Tourismus schreiben. Die Objekte vom Sockel holen, sie rückbinden zur Herkunfts- und Gegenwartsgeschichte – war eine Maxime im Workshopprozess des Dahlemer Humboldt Lab der letzten Jahre. KünstlerInnen erarbeiteten gemeinsam mit KuratorInnen neue Betrachtungs- und Wahrnehmungsmöglichkeiten für die Präsentation von klassischen „Artefakten“ auch auserhalb herkömmlicher Vitrinen.

II Agnes Wegner  Direktorin des Humboldt Lab Dahlem  II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

Protokoll  16_gk_HumboldtLab_protokoll

15 _ Alliiertenmuseum künftig im Flughafen Tempelhof ?

Führung und Gespräch

19.August 2015Alliiertenmuseum Berlin Pro und Contra für den angestrebten Standort – Was bedeutet das für Berlin? Wie kann sich das Museum inhaltlich neu aufstellen? Wie wird das Deutsch-russiche Museum in Karslhorst mitgedacht? Ein Museum in der Warteschleife; bis zu einem Umzug lohnt sich wohl keine Investition. Die Sammlung präsentiert sich als überschaubares Geschichtsmuseum mit einem sehr starken Fokus auf die eher alltägliche Nachkriegsgeschichte. Man spürt die Liebe der „Betroffenen“ zum Detail. Aber es fragt sich, wie es sein kann, dass die Kriegsvorgeschichte seit Gründung des Museums ausgespart blieb?

öffentliche Führung durch die Sammlung und Diskussion mit II Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin des AlliiertenMuseums und II Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft – Moderation II Uta Belkius  Veranstaltung und Moderation

Das der II.WK und die Konferenzen der Alliierten nur in einem einzigen Raum und lediglich mit einer Handvoll Fotos angerissen werden? Wo bleibt die tiefgründige Auseinandersetzung mit dem russischen Partner und späteren Gegner? Ein kleines Museumsteam versucht vor Ort mit gur recherchierten Sonderausstellungen und Veranstaltungen dieses Manko etwas auszugleichen. Aber die Besucherzahlen bleiben überschaubar. – Klar ist, dass investiert werden muss. Die Großobjekte im Außenraum sind zum Teil recht marode, da Wind und Wetter ausgesetzt. Das an ein Behelfslager erinnernde Archiv verdient den Namen kaum, Textilien hängen dicht neben sich stapelnden Akten, Fotos, Alltagsgegenständen, Objekten… ein konservatorischer Supergau. Immerhin bemüht sich eine Mitarbeiterin um eine digitale Bestandsaufnahme.

 

Protokoll  15_gk_Alliiertenmuseum_protokoll  II

mehr

14 _ Tatort real; Wie Polizeiarbeit „wirklich“ funktioniert

Führung und Gespräch 

17.August 2015Polizeihistorische Sammlung Berlin – Welche (Klischee)Bilder erzeugen Medien und Film? Wie wirken Sie auf die Gesellschaft und beeinflussen damit die praktische Arbeit vor Ort? Die Polizeihistorische Sammlung Berlin ist eine relativ kleine jedoch inhaltsreiche, anschauliche, hochinteressante Einrichtung welche Gesellschafts- und Alltagskultur im Wandel der letzten zweihundert Jahre aus dem speziellen Blickwinkel von Polizeiarbeit beleuchtet. Wie leicht oder eher schwer ist es, friedlich zusammenzuleben? Wer sorgt wie für wessen Recht und welche Ordnung?

öffentliche Führung durch die Sammlung und Gespräch mit II Harold Selowski  2. Vorsitzender des Förderkreises Polizeihistorische Sammlung Berlin e.V. II Andreas Gollub Erster Polizeihauptkommissar, Leiter 3. Dienstgruppe und Gäste II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

Von einer obrigkeitsbestimmten Polizeiarbeit in Preußen zu einer modernen, bürgernahen Exekutive mit Fokus auf Deeskalation und Hilfe war es ein nicht immer undramatischer Weg. Das öffentliche Bild vom pickelhaube-tragenden Beamten als Vorlage vieler Witze wandelte sich über den coolen Kommissar mit Schrullen, Ecken und Kanten zum „Tatort-Team“ mit Lokalcolorit auf dem Lieblings-sendeplatz der Deutschen. Auch wenn Komissar „Schimanski“ lange als der attraktivste Antiheld der Reihe galt, hat er mit seinem schlechten Image nicht unbedingt ein hilfreiches Bild für die Polizeiarbeit abgegeben; rüpelig, eingleisig, Gesetze umgehend. Auch die Ästhetisierung von Gewalt in der gesamten Fernseh- und Filmbranche führt nachweislich zu höherer Gewalttoleranz in der Bevölkerung. In einer Stadt wie Berlin mit seinen vielen Problemen schwierig.

 

Protokoll  14_gk_Pollizei_protokoll

mehr