09 _ Museum der Moderne (M20); Geschenk mit Folgen

MUSEUM   Ein „TopDown“- Verfahren zur Gestaltung des Berliner Kulturforums – ABER >> Was braucht Berlin? Welcher Standort des Ausstellungsgebäudes bringt den größten Nutzen? Wie werden vorhandene Gebäude in ein aktualisiertes Gesamtkonzept integriert? Wie kann ein Verfahren für eine komplexe Entwicklung innovativ und effizient zugleich laufen? Welche Rolle sollten dabei Berlin und beteiligte Akteure spielen?

Expertengespräch am 20.5.2015 mit Notker Schweikhardt MdA, Sprecher für Kultur- und Kreativ­wirtschaft und Antje Kapek MdA, Fraktionsvorsitzende, Sprecherin für Stadtentwicklung  B90 / GRÜNE im Gespräch mit Christine Edmaier Präsidentin Architekten­kammer Berlin Hannes Krapp Referent Christian Kühn, MdB B90/GRÜNE, Sprecher für Bau- und Wohnungspolitik Volkwin Marg Architekten von Gerkan, Marg und Partner Christhard-Georg Neubert Direktor Stiftung St. Matthäus Ramona Pop Fraktionsvorsitzende B90 / GRÜNE  Wolfram Pütz / Thomas Willemeit GRAFT Elizabeth Sikiaridi hybrid space lab Johannes Stumpf Architekt – Team: Heinz Jirout Büro Notker Schweikhardt Uta Belkius GRÜN.kulturell Presse: Nicolaus Bernau Berliner Zeitung Rüdiger Schaper Tagesspiegel Matthias Wulff Berliner Morgenpost Gerwin Zohlen freier Publizist und Autor

Als wichtigste Gedanken kristallisierten sich heraus:

  • Ein vorgeschalteter, offener, städtebaulicher Ideenwettbewerb ist nötig, der ohne jegliches „Standortbashing“ die Gesamtsituation 
einbezieht. Dies muss nicht nur die kulturellen, bürgerschaftlichen, urbanen Anforderungen an ein solch zentrales, öffentliches Areal berücksichtigen, sondern auch ein übergeordnetes, langfristig 
tragbares, städtisches Verkehrskonzept mitdenken.
  • Es braucht ein Wettbewerbsverfahren zur Realisierung, bei dem möglichst viele Teilnehmer aus dem Ideenwettbewerb teilnehmen können.
  • Es muss eine internationale, außergewöhnliche, breite und 
qualifizierte Jury eingesetzt werden.
  • Eine Klärung, wie die Sammler sichtbar in einen innovativen 
Prozess eingebunden werden können, ist wichtig.
  • Berlin muß selbstbewusst Ansprüche und Konzept formulieren.
  • Es darf sich kein Parteienstreit am Kulturforum entzünden.

 

Protokoll  9_gk_MuseumModerne_Protokoll_20150521 II
parlamentarische Anfrage Notker Schweikhardt
„Das neue Museum für Moderne Kunst“
AHaus_MuseumModerne_17-16108  II
Pressemitteilung der Architektenkammer Berlin
„Maximale Planungskultur für das Kulturforum“
Architektenkammer_PM_10_Kulturforum  II

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05 _ Clubs©Berlin; Underground, Tourismushype, Stadtkultur?

Symbol unterschiedlicher Welten: internationales Kreativcluster mit gigantischen Umsätzen, Stadtmarketing zum Nulltarif, Ärgernis von Anwohnern, Teil von Gentrifizierung, Sehnsuchtsort für Alt- und NeuberlinerInnen… – Welche Rolle kann und sollte (grüne) Politik dabei spielen?

Öffentliche Expertenrunde am 7.9.2013 in “Wilde Renate” Alt-Stralau mit anschließender „Tour de Berlin“ von Alt-Stralau über das RAW-Gelände nach Tempelhof mit Renate Künast MdB, Fraktionsvorsitzende, B90/Grüne Katrin Schmidberger MdA, Sprecherin für Clubkultur Olaf Möller 1. Vorsitzender Clubcomission Berlin Thorsten Brand Lido/BiNuu/Astra Sascha Disselkamp Sage Club/Restaurant Marc Wohlrabe Clubcommissions-AG Stadtentwicklung Tony Wilde Renate Raimund Reintjes Veranstalter Dienstagswelt im M.I.K.Z. Harmen de Kayser Silverwings Uta Belkius GRÜN.kulturell Rainer Splitt Bildhauer Henry Arnold Regisseur Moderation Notker Schweikhardt Referent für Kulturpolitik im Bundestag

Protokoll  05_gk_clubs_protokoll_20130923  II