26 _ Politik für strukturschwache Räume – Teil 1

Fachgespräch

9. Dezember 2016  – Bundesarbeitsgemeinschaft Kultur B90/GRÜNE  – Welche kultur- und förderpolitischen Hebel sind nötig und sinnvoll, um die Lebens-und Arbeitsqualität vor Ort zu erhalten und weiter zu entwickeln? Wie schaffen wir es, Menschen auch in schwierigen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und aus demokratischer Sicht nicht zu verlieren? 

Kurzinput: II Hartmut Bömermann und Dr. Jörg Höhne Statistisches Blitzlicht: Strukturschwache Räume“ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Abteilungsleiter Abt 2 – Bevölkerung und Regionalstatistik“ und Abteilungsleiter Abt 4 – Gesamtwirtschaft  II Caroline Meder „Förderaspekte im ländlichen Raum…“ Bundesarbeitsgemeinschaft Planen Bauen Wohnen (BAG) B90/GRÜNE – II Uta Belkius Moderation der Diskussion

Bundesgeschäftsstelle B90/GRÜNE, Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin

17 _ Fassbinders Produktion und die Filmförderung heute

öffentliche Führung und Fachgespräch  

22.August 2015Martin-Gropius-Bau „Fassbinder – JETZT“
Was sagt Fassbinder uns heute? Wie gehen wir mit dem Filmerbe um? Und hätte er mit heutiger Filmförderung gute Chancen? Drei mal sitzen geblieben, von der Filmhochschule abgelehnt und trotzdem autodidaktisch mit unbändigem Willen und Einsatz zu einem der international erfolgreichsten Filmregisseure Deutschlands avanciert mit einem unglaublichen Output von über vierzig Filmen in nur sechzehn Jahren. Hinzu kommen etliche Theaterstücke und Gedichte, Auftritte selbst als Schauspieler… Wie war das möglich?

mit II Juliane Lorenz Geschäftsführerin der Rainer Werner Fassbinder Foundation Barbara Baum langjährige Kostümbildnerin bei Fassbinder und II Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

– Nicht nur sein Genie, sein Mut und seine Arbeitswut, auch sein kreativer „Clan“ waren Basis des Erfolges. Aber auch eine deutlich unkompliziertere Filmförderung als heute mit großer Unerstützung des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks (vor allem seitens des WDR) ermöglichten künstlerisch eigenwillige Produktionen mit kurzen Vorlaufzeiten. – Im eigenen Land schon immer weniger wahrgenommen als im Ausland wo er als Filmgenie bis heute gefeiert wird. – Schnellere und weniger artifizielle Sehgewohnheiten unseres heutigen Publikums stellen eine zusätzliche Herausforderung für die Bewahrung des Fassbindererbes dar. Von den hohen Investitionskosten für Digitalisierungen und ungeklärten Formatfragen ganz abgesehen. Ob diese langfristig gerechtfertig sind, treibt ohnehin eine ganze Branche von Archivaren, Museumsexperten und Cineasten um.

 

Protokoll  17_gk_Fassbinder_protokoll

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11 _ Design made in Berlin – Standortvorteil oder Marketingblase?

Führung und Gespräch

14.Juni 2015 – Zu Besuch auf der Designmesse DMYWie gut ist Berlins Ruf wirklich? Wie steht es um die realen Arbeitsbedingungen für Kreative? Wer profitiert von welchen Marketingmaßnahmen? Wo gibt es Unterstützungsbedarf? – öffentliche Führung und Fachgespräch mit den Veranstaltern II Fabian Burns Programmleiter DMY, about:design und II Annett Böhme about:design sowie II Notker Schweikhardt MdA, Sprecher für Kultur- und Kreativ­wirtschaft II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation und Gästen aus der Designbranche.   

Nach der hochinteressanten Führung durch Annett Böhme hätte man meinen können, mit der Designwelt in Berlin stünde es bestens, es herrscht nach wie vor Aufbruchstimmung und die Stadt ist DER Ort für Kreative. Das ist ein Teil der Wahrheit. Der andere impliziert einige noch ungelöste Aspekte. DMY-Besucherzahlen von 10 000-15 000 können – gerade bei moderaten Eintritts­preisen von zwölf Euro – nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein wirtschaftlich gesichertes Agieren sowohl für die Organisatoren einer solchen Fachmesse als auch für die teilnehmenden Desig­ner immer schwieriger wird. – Wir diskutierten: Wo gibt es in Zukunft günstige Arbeitsbedingungen für Kreative? Wie können DesignerInnen sich international präsentieren? Wie kann ein dafür konzipiertes, privatfinanzierte Festival in Zukunft wirtschaftlich agieren in einer teurer werdenden Metropole?… Was könnte und müsste diesbezüglich Berliner Politik sein?

Protokoll  11_gk_DMY_protokoll_20150617

10 _ Was wollen die Akteure für den Karneval der Kulturen?

Expertengespräch

12.Juni 2015 – im Berliner AbgeordnetenhausWie ist der Karneval 2015 gelaufen? Welche Themen gehören in den folgenden Konzeptprozess? Wer soll zukünftig Träger sein? Wie muss echte Beteiligung aussehen? Was ist zu beachten? Es wurde unter anderem eine Themenliste für den folgenden, vom Senat organisierten, Konzeptprozess erarbeitet.  >> Ein grundsätzliches JA oder NEIN zum Karneval ist nötig;  ein Statement des Landes > Was ist der Karneval Berlin wert?

mit II Susanna Kahlefeld Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (MdA), B90/GRÜNE, Vorsitzende im Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement und  II Notker Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft mit AkteurInnen des Karnevals der Kulturen. II Uta Belkius Veranstaltung

Themenliste

  • Ein grundsätzliches JA oder NEIN zum Karneval ist nötig;
    ein Statement des Landes > Was ist der Karneval Berlin wert?
  • Wie soll ein Fonds für den Karneval der Kulturen funktionieren?
    (ggf. Abwarten wie der Fonds im Haushalt ausgestattet wird)
  • Die Wegführung des Umzuges und die Lage des Straßenfestes müssen nachjustiert werden.
  • Wie groß und mit welchem Konzept soll das Straßenfest stattfinden?
  • Ein aktualisiertes Sicherheitskonzept für den Umzug und das Straßenfest
  • Verkaufsregelungen zum Karneval
  • Ausgestaltung/Ausstattung der Probenräume
  • Unterstellungsräume für Material und Wagen
  • Übernachtungen für TN sowie deren Verpflegung
  • Pressearbeit verbessern
  • Konzept für social media u.a. mit offizieller Facebookseite
  • Webportal inhaltlich und funktional verbessern
  • Reflexion, was mit Werkstatt der Kulturen passiert ist
  • Input für alle, was Trägerschaft und Beteiligung bedeuten

 

Protokoll  10_gk_Karneval_Protokoll_20150612  II

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06 _ Theater; Spiegel des Zeitalters oder viel Lärm um Nichts?

öffentliches Fachgespräch

15. September 2013 – im HAU Hebbel am Ufer – Was kann Theater? Was will es? Was leistet es für die Gesellschaft? Was bekommt es zurück? – Welche Rolle kann und sollte (grüne) Politik dabei spielen?

mit II Renate Künast MdB, Fraktionsvorsitzende II Sabine Bangert  MdA, Sprecherin für Arbeitsmarkts- und Kulturpolitik II Stefanie Aehnelt Leiterin Heimathafen Neukölln  II Christoff Bleidt Leiter Theaterhaus Mitte  II Prof. Marion Hirte Dramaturgin, Leiterin der Abtg. Schauspiel, UdK  II Sandra Klöss ehrliche arbeit – Freies Kulturbüro, LAFT II Christophe Knoche Sprecher Koalition freie Szene  II Thomas Melzer ZAV Berlin (Arbeitsagentur)  II Georg Scharegg Theaterdiscounter  II Prof. Hermann Schmidt-Rahmer Regisseur, Schauspieldozent, UdK  II Alice Ströver Geschäftsführerin Freie Volksbühne e.V.  II Notker Schweikhardt Referent für Kulturpolitik, Bundestag  II Annemie Vanackere HAU Hebbel am Ufer  II Lona Wulff Deutsches Theater, Persönl. Referentin des Intendanten II Sabine Bangert MdA, Sprecherin für Arbeitsmarkts- und Kulturpolitik  II Uta Belkius Veranstaltung  II Henry Arnold Regisseur, Moderation

Protokoll  06_gk_theater_ptotokoll_20130915

05 _ Clubs©Berlin; Underground, Tourismushype, Stadtkultur?

Öffentliches Fachgespräch

7.September 2013 – in “Wilde Renate” Alt-Stralau – Symbol unterschiedlicher Welten: internationales Kreativcluster mit gigantischen Umsätzen, Stadtmarketing zum Nulltarif, Ärgernis von Anwohnern, Teil von Gentrifizierung, Sehnsuchtsort für Alt- und NeuberlinerInnen…

mit anschließender „Tour de Berlin“ von Alt-Stralau über das RAW-Gelände nach Tempelhof mit II Renate Künast MdB, Fraktionsvorsitzende, B90/Grüne  II Katrin Schmidberger MdA, Sprecherin für Clubkultur II Olaf Möller 1. Vorsitzender Clubcomission Berlin  II Thorsten Brand Lido/BiNuu/Astra  II Sascha Disselkamp Sage Club/Restaurant  II Marc Wohlrabe Clubcommissions-AG Stadtentwicklung  II Tony Wilde Renate  II Raimund Reintjes Veranstalter Dienstagswelt im M.I.K.Z. IIHarmen de Kayser Silverwings II Uta Belkius Veranstaltung II Rainer Splitt Bildhauer  II Henry Arnold Regisseur II  Notker Schweikhardt Referent für Kulturpolitik im Bundesta, Moderation

Protokoll  05_gk_clubs_protokoll_20130923

01 _ Kreativwirtschaft; Aus Kunst Brot backen?

Expertengespräch

am 17.Mai 2013 – in der Heinrich-Böll-Stiftung – Branche im Spannungsfeld von Prekariat und Reichtum, Moden, ­Innovationen und Nachhaltigkeitsvisionen. Welche Rolle kann und sollte (grüne) Politik dabei spielen?

mit II Helga Trüpel MdEP, Stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Kultur und Bildung, B 90/GRÜNE II Agnes Krumwiede MdB, Sprecherin für Kulturpolitik II Janina Benduski ehrliche arbeit II Annett Böhme Fabulous Minds  II Andreas Krüger belius ­ II Daniel Richter Native Instruments II Ralf Schmitt PREVIEW BERLIN II Jörg Sürmann DMY II Notker Schweikhardt Referent für Kulturpolitik Bundestag II Angelo D‘Angelico  Akustik II Rainer Splitt Bildhauer II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

Protokoll   01_gruenkult_kreativwirt_130517_protokoll