LEADER-Förderung in Magdeburg

Gespräche + Workshops

seit 2023Moderation aller Veranstaltungen, Workshops und Gremiensitzungen als Leiterin des Regionalmanagements LEADER/CLLD für die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Magdeburg für Europa. Ziel ist, dass Programm in der Stadt bekannt zu machen, Akteure für Antragstellungen zu qualifizieren sowie externe Netzwerke zu nutzen und eigene zu erweitern. – Mehr unter  www.md4eu.de

Leitung Regionalmanagement LEADER/CLLD

Strategie, Projektentwicklung, Beratung, Beteiligung

seit 2023 – Leitung Regionalmanagement LEADER/CLLD für die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Magdeburg für Europa (festangestellt) – Europäisches Förderprogramm, 3 Mitarbeitende, Budget 11 Millionen, Förderzeitraum 2023-2028

Vorrangiges Ziel der LAG ist es, in den kommenden Jahren II Aktionen und Projekte zur Aufwertung der Landeshauptstadt Magdeburg im Rahmen des Förderprogramms LEADER/CLLD umzusetzen. II Basis ist die Lokale Entwicklugnsstrategie „Von Freiräumen zu Möglichkeiten“ mit den Handlungsschwerpunkten Entwicklungsräume, Begegnungsräume und Lebensraum Mensch–Natur. MD4EU möchte außerdem die Themen Europa, europäische Werte und Europäische Union innerhalb der Stadt positiv beleben.

Mehr unter www.md4eu.de

Ziele und Ansätze finden sich hier: Lokale Entwicklungstrategie

Foto: Blick auf Magdeburg, 2019 © Harald Krieg

„Feeling East? Leben im Osten“  

Redaktion

Jan–Mai 2023  freie Mitarbeit Machbarkeitsstudie für das Ausstellungs- und Beteiligungsprojekt „Feeling East? Leben im Osten“ –  Die Landeshauptstadt Magdeburg plante für 2027 ein großes Festival zu den beson­deren Narrativen, Bedürfnissen aber auch kulturellen und wirtschaftlichen Neuanfängen wie auch Verwerfungen in den neuen Bundesländern und wie man damit umgehen könnte. Als Entscheidungshilfe für die Bewilligung des Budgets durch den Stadtrat wurde das Kulturhistorische Museum Magdeburg mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Meine Aufgabe war, diese komplexe Fachstudie redaktionell zu begleiten und in zwei ansprechenden Fassungen (lang und kurz) aufzubereiten.

Evaluation Kinder- und Jugendbeteiligung in Magdeburg

Workshop

26.4.2023  Veranstaltet durch die II Katrin Thäger Koordination für Kinder- und Jugendbeteiligung sowie Kinderbeauftragten der Stadt Magdeburg  II Uta Belkius Konzept, Moderation/Durchführung und Nachbereitung

Die Steuerungsgruppe Kinder- und Jugendbeteiligung der Landeshauptstadt Magdeburg fand diesmal mit einem Sonderformat statt. Es sollte in einem diskursiven und konstruktiven Umfeld die bisherige Zusammenarbeit der Steuerungsgruppe seit 2021 reflektiert und dabei Herausforderungen aber auch Meilensteine zusammentragen werden. In einem zweiten Schritt standen Erwartungen, Zielstellungen und Wünsche für die zukünftige Zusammenarbeit im Fokus. Die Teilnehmenden arbeiteten sowohl in Kleingruppen als auch im Plenum. Dabei kamen unterschiedliche verbale und nonverbale Formate zur Anwendung. Die Ergebenisse wurden gemeinsame finalisiert und durch die Auftraggeberin dokumentiert.

Sommerakademie zum neuen Landesentwicklungsplan

Konferenz

6. September 2023  – Die Sommerakademie 2023 des Netzwerks Stadt-Land widmet sich in diesem Jahr der Neuaufstellung des Landesentwicklungsplans von Sachsen-Anhalt. II Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt hat die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen und hält die Einführung. Weitere Referenten sind II Alexandra Greiner, Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes II Prof. Matthias Pietsch, Hochschule Anhalt II Sigrun Höhne, Stellvertretende Direktorin der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt II Hubert Endres, Bürgermeister Gemeinde Bundorf II Thomas Pietsch, Städtische Werke Magdeburg II Moderation: Uta Belkius

Burg Wanzleben, 16.00–19.00/21.00 Uhr

Zukunftswerkstatt (Kultur-)Region Magdeburg 2030

Strategie, Projektentwicklung, Beratung, Beteiligung

Mai 2019–April 2020 Aus Anlass der Bewerbung Magdeburgs zur Kulturhauptstadt Europas 2025 startete die Landeshauptstadt Magdeburg gemeinsam mit den drei Landkreisen Börde, Jerichower Land und Salzlandkreis die „Zukunftswerkstatt Region Magdeburg 2030“. II Uta Belkius Initiierung, Konzept, Leitung

Interdisziplinär wurde in Workshops vor Ort, mit Fachgesprächen, einer Online-Beteiligung und einer abschließenden, gemeinsamen Regionalkonferenz gefragt, welche gemeinsame Rolle wir als Region spielen wollen und mit welchen Projekten und Maßnahmen wir diesen Weg gehen können und müssten. Eingeladen waren Akteure aus Kultur, Politik und Verwaltung sowie Einwohnerinnen und Einwohner aus der gesamten Region.– Relativ schnell wurde klar, dass es unbedingt sinnvoll ist als Kultur-Region zusammenzuwachsen. Allerdings sollte das in gelebter Zusammenarbeit passieren und nicht nur als Idee auf dem Papier. Deshalb wurden auf Basis gemeinsamer Bedarfe Pilotprojekte entwickelt, die allen Beteiligten helfen für eine Weiterentwicklung und eine gemeinsame Kultur-Identität, überregionale Strahlkraft haben und zugleich auch die Synergieen vor Ort nutzen. Ausführlich sind der Prozess, die Handlungsfelder sowie die Pilotprojekte in der Abschlussdokumentation beschrieben.

Abschlussdokumentation (Kultur-)Region Magdeburg 2030 _ 2020-04-30

29.9.2020  Die Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Magdeburg (RPM) hat einstimmig beschlossen, den Weg zu einer gemeinsamen Kulturregion Magdeburg fortzusetzen, die Pilotprojekte der Zukunftswerkstatt weiterzuentwickeln und als wichtige, strategische Arbeitsbasis für alle weiteren Überlegungen ein aktuelles Integriertes Regionales Entwicklungskonzept (IREK) auf den Weg zu bringen.

Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL

Diskurs zum Humboldt Forum

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Nov. 2014-Juli 2018  Coop. HUMBOLDT-DSCHUNGEL (Uta Belkius, Notker Schweikhardt, Wibke Behrens) war eine künstlerische Intervention, die der barocken „Schloss“-Gebäudehülle des Berliner Humboldt Forums eine neue Dimension hinzufügt. Ein ergänzendes, künstlerisches Konzept für eine Begrünung von Fassade und Umfeld sollte schon von außen auf das Innere des Forums mit seinen Sammlungen einstimmen. Es sollte das historisierende Gebäude begreifbarer machen und eine ­Brücke schlagen zur vielschichtigen Gegenwart – die Diskrepanz zwischen Inhalt und Form überwinden.

Als die Finanzierung der barocken Fassade 2014 über einen längeren Zeitraum nicht gewährleistet war, gab es tatsächlich ein realistisches Zeitfenster für ein Innehalten und Überdenken des rekonstruktivistischen Ansatzes des „Schloss“-Nachbaus. Eine alternative Fassadengestaltung wie von uns angedacht wäre dabei nicht nur kostengünstiger sondern vor allem auch inhaltlich stimmig und modern gewesen. Zu den entwickelten Ideen gehören eine ergänzende II Grünfassade mit vorgelagerten ­II Garteninseln aus Pflanzengesell­schaften verschiedenster Kulturen in Kombination mit II Kunstobjekten, ein II Dachgarten, ein II Gewächshaus–Pavillon oder die via Internet vernetzten, begehbaren II Humboldt-Container als „Botschafter“ auf Weltreise. Zum Kontext Natur und Kultur gibt es Aktionen, Gespräche oder Workshops.

mehr unter   www.humboldt-dschungel.de    

Bild: © Uta Belkius – Vorlage: Humboldt  Forum © SHF/ Architekt: Franco Stella mit FS HUF II Dank an monokrom für die Unterstützung bei der Visualisierung und an MINIWIZ für die Planung des Pavillons

Ursprünglich entstanden ist die Idee einer Begrünung im Herbst 2014, als bekannt wurde, dass beträchtliche Summen für die privat finanzierte „Barockfassade“ wohl nicht zusammenkommen (Spiegel 47/2014). Unsere Idee war seinerzeit als „temporäre“ Aktionen gedacht, um die Lücken im Fassa­den­bereich inhaltlich tiefgründig zu besetzen und Berliner­Innen sowie Gäste schon während der Bauphase auf die Idee des Humboldt Forums einzustimmen. Wir bekamen regelmäßig begeisterte Rückmeldungen auch in der Presse. – Mittlerweile werden die Fassaden „barock“ vervollständigt und Veranstaltungen an der Schnittstelle Kultur, Kunst und Wissenschaft finden am neuen Standort statt. Das Problem der Diskrepanz von Inhalt und Hülle des Gebäudes bleibt jedoch bestehen, wie in Presse und Öffentlichkeit immer wieder beanstandet. Und das wird auch in Zukunft für Unbehagen sorgen. Deshalb halten wir an unseren Anliegen fest. Uns ging es sowohl mit einer kuratierten Begrünung als auch mit korrespondierenden Aktio­nen im Umfeld des Baus um dessen zeitgemäße Ergänzung und Aufladungen, seine Anbindung an den „Puls von Berlin“ und vor allem seine Aneignung im Sinne des Inhalts der beherbergten Sammlungen und Institutionen als auch der Namensgeber.

Inhaltliche Ziele IIDas Zusammenspiel von Kultur, Kunst und Wissenschaft im Inneren des Gebäudes auch Außen begreifbar machen. IIDen interdisziplinären, forschenden Denkansatz der Gebrüder Humboldt versinnbildlichen. IIAn Herkunft und Inhalt der beherberg­ten Sammlungen an­knüpfen. IIDen Herkunftsvölkern der Sammlungen als auch den unterschiedlichen Institutionen des Forums im Außen ein Gesicht geben. IIGegner und Befürworter des „Schlosses“ versöhnen IISymbol sein für Berlin, als einen Ort mit Historie und modernen Zukunfts­visionen, wo Stadt und Museum kreativ neu gedacht und gelebt werden.

Städtebauliche Ziele IIDie historische Mitte als lebendigen Ort für alle Generationen erhalten. IIStatt einer „einfachen“ Verlänge­rung der Reihung historischer Gebäude, die „Linden“ mit einem unver­wech­sel­­baren High­light abschließen (Elbphilharmonie-Effekt). IIMuseumsbesuchern wohltuend-­grüne Erholungsmöglichkeit bieten und dabei nötige Wegeflächen freihalten. IIDen sehr mangel­nden Grünflächenanteil im Altbezirk Berlin Mitte ausgleichen. IIVerschiedene Zeitschichten Berlins repräsentieren von der Gründung bis zur Gegenwart. IIMit dem renommiertesten Kulturbau Deutschlands Impulse setzen für innovatives Bauen und für eine Stadt­entwicklung, die verschiedenste Ebenen integriert. IIDie steingeprägten Sichtachsen von der Mühlen­damm­brücke Richtung Dom und umgekehrt auflockern.

Wir wollten, dass das Humboldt Forum auch äußerlich zu einem Wahrzeichen einer humanistisch-­demokratischen Tradition wächst – für die die Gebrüder Humboldt standen – und zu einem abwechslungsreichen Ort, mit dem sich sowohl eine breite Berliner Stadtgesellschaft als auch Gäste aus verschiedensten Regionen identifizieren können. Ein künstlerischer „Humboldt-Dschungel“ sähe spektakulär aus, öffnet Herz und Geist im Sinne der Humboldts und könnte Gegner und Befürworter des „Barockschlosses“ versöhnen.

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23 _ HUMBOLDT-DSCHUNGEL Runder Tisch

Diskurs zur Fassade des Humboldt Forums

9.März 2016 im Berliner Dom – Wie könnten wir die noch bestehende Möglichkeit eines Umdenkens in der Fassadengestaltung hin zu einer kulturell und ökologisch passenderen Gestaltung forcieren. Dabei waren Gäste aus der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Stiftung Zukunft Berlin, der Architektenkammer Berlin, des Bundes der Landschaftsarchitekten Berlin und zivilgesellschaftliche Akteure.

II Uta Belkius, Notker Schweikhardt, Wibke Behrens – Coop. Humboldt Dchungel II Andreas Krüger belius-Stiftung, Moderation

link zur Website   www.humboldt-dschungel.de