#MD 8 _ Bericht aus Leeuwarden – LF2018

öffentliche Gesprächsreihe

12.6.2018 –  Von Anderen lernen, sich mit Projekten auseinandersetzen und daraus eigene Wege ableiten…  Am 24.5. machten sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, einige Beigeordnete und das Team vom Kulturhauptstadt-Büro für zwei Tage gemeinsam auf die Reise nach Leeuwarden, einer der beiden diesjährigen Kulturhauptstädte Europas. Die Gruppe erkundete die Stadt, lernte maßgebliche Projekte kennen und sprach mit vielen Verantwortlichen wie Ferd Crone, Bürgermeister von Leeuwarden, Oeds Westerhof, Director Network & Legacy und weiteren vom LF2018-team. Dabei wurde immer wieder deutlich, welche Rahmenbedingungen Politik und Verwaltung stellen können und sollten, wo und wann die eigentlichen Kulturhauptstadtakteure eigenverantwortlich Regie führen müssen und wie sich die unterschiedlichsten Interessen und Ansätze unter einem großen Dach wiederfinden können.

II Präsentation Katrin Gellrich und Uta Belkius

#MD 1–7 _ Start und Gründungsphase der Kulturgespräche

öffentliche Gesprächsreihe

 

8. Mai 2018  #MD 7 _ Die Kulturhauptstadtbewerbung und der Beitrag von Uni und Hochschule  Mit Verantwortlichen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal sowie dem Leibnitz-Institut sondierten wir erste denkbare Synergien und Projektentwicklungen im Rahmen der Bewerbung. (– Ein Termin, wo wir Forschungseinrichtungen und weitere Institute einladen, dann unter dem Aspekt Forschung und Entwicklung, folgt gesondert.

 

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10. April 2018  #MD 6 _ Medienkompetenz und Medienverantwortung
– Basis für Demokratie und kulturelle Teilhabe 
Mit Magdeburger Medienfachleuten und -aktueren sprachen wir in diesem Sinne über Zielrichtungen, Baustellen und Chancen vor Ort und was gegebenenfalls an Gedanken oder Anregungen in die Kulturhauptstadtbewerbung einfließen könnte.

 

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6. Februar 2018 #MD 5 _ Diskussion der vorläufigen Konzeption zur Bewerbung #MD2025 + Jahresplanung Die auf der Pressekonferenz im  Januar vorgestellte erste Zielrichtung für die Bewerbung mit seinen vier Säulen wurde sehr positiv aufgenommen. Die Themenschwerpunkte ergeben sich sinnfällig aus der Stadtgesellschaft und ihrer Kultur, bieten gleichwohl viel Luft und Spielraum für wichtige und innovative Fortschreibungen. – In diesem Sinne wurde auch begrüßt, die Kulturgespräche weiter so thematisch zu fokussieren, auch wenn dann nicht immer alle Beiräte und Interessierte zu jeder Veranstaltung kommen.

 

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7. November 2017 #MD 4 _ Innenstadt MD – Blickwinkel Kreativwirtschaft, Einzelhandel und Gewerbe  Der Beirat „Inszenierte Innenstadt“ hatte Raumnetzpläne als Grundlage erstellt (Stadtgrün, Kunst…). Darauf aufbauend kam die Idee aus dem Referat Wirtschaft, den Verlusten des Einzelhandels (durch den Erfolg des Onlinehandels) mit kreativen Maßnahmen im Stadtraum entgegenzusteuern. Erste Vorschläge von kommunaler Seite für ein Maßnahmepaket aus Stadtentwicklungsaufgaben, der Etablierung bzw. Qualifizierung kultureller Projekte, Veranstaltungen und bereits existierender Attraktionen (wie z.B. Wochenmarkt), der Einbindung von Akteuren der Kreativwirtschaft bis hin zur Entwicklung eines Leerstandsmanagements wurden diskutiert und teilweise befürwortet. – Allerdings sollten nicht zu schnell Aktionen angestoßen, sondern erst ein Gesamtkonzept für den jeweiligen Stadtraum mit daraus folgenden Maßnahmen entwickelt werden.

 

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10. Oktober 2017 #MD 3 _ ISEK – Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept der Landeshauptstadt Magdeburg  Während der letzten Monate erarbeiteten die Kulturbeiräte thematisch fokussierte Thesen­papiere für die Bewerbung. Bei unserem Gespräch diskutierten wir, in welchem Verhältnis sie zur mittel- bis langfristigen gesamtstädtischen Planung stehen. Wo sind die Türen für diese Ideen und Gedanken bereits geöffnet, welche Ansätze der Beiräte sind hingegen neu und wo gibt es unter Umständen Diskussionsbedarf? Wie können wir dann auf dieser Basis mögliche Schritte oder Projekte gemeinsam für Magdeburg 2025  entwickeln?

 

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5. September 2017  #MD 2 _ Weißbuch Stadtgrün – Chancen für Magdeburg  In vielen Gesprächen zur Kulturhauptstadtbewerbung wurden Themen zur Grünen Stadt berührt, ob im Zusammenhang mit Stadtentwicklung, Ökologie und Umwelt oder Gartenbaukunst und Bürgerengagement. Damit steht Magdeburg mitten in einer gesellschaftlichen Debatte, die bereits von Seiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgegriffen wurde und im Weißbuch Stadtgrün Niederschlag fand (>> siehe WeissbuchStadtgruen_BundesministeriumUmwelt). Beim Treffen wurden in diesem Sinne erste Modellansätze besprochen, welche in Magdeburg umsetzbar wären.

 

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8. August 2017  #MD 1 _ Eine Identität finden – Das Image von Magdeburg verbessern  Fazit aus den Ergebnissen der vorerst abgeschlossenen Arbeit der fünf Kulturbeiräte (_kulturelle Diversität und Internationalität, _Künstlerische Visione, _Cultural Mapping, _Identität und historisches Erbe, _Stadtentwicklung und Urbanität) ist, dass der kulturellen und städtebaulichen Entwicklung der Innenstadt eine zentrale Rolle zukommt. Sie wirkt identitätsstiftend und zentrumsbildend für Magdeburg und seine EinwohnerInnen. Dementsprechend ging es um Fragen zu einem Rahmenplan, zu möglichen Identifikationspunkten, dem Umgang mit „Freiraum“,  zu Popup-Projekten und vielem mehr.

 

27 _ Politik für strukturschwache Räume – Teil 2

Klausur

3./4.November 2017Wie gelingt es, Menschen in strukturschwachen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und für unsere Demokratie zu gewinnen? außerordentliche Klausurtagung der Bundesarbeitstgemeinschaften B90/GRÜNE: Kultur – Planen Bauen Wohnen – Wirtschaft und Finanzen – Medien- und Netzpolitik – Mobilität/Verkehr – Europa – Landwirtschaft und ländliche Entwicklung – Energie – Bildung 

II Uta Belkius Konzeption Moderation II Andreas Rieger Zusammenarbeit, Comoderation II Caroline Meder Comoderation

Ort: Umweltbildungszentrum  Berlin / Kladow

k5 _ Museumskommunikation für Geschichte(n)

Führung + Gespräch

10. Dezember 2016 Martin-Gropius-Bau – Führung durch die  Ausstellung „Der Britische Blick: Deutschland“ mit II Prof. Gereon Sievernich, Direktor Martin-Gropius-Bau und Gespräch im Anschluss mit II Notker Schweikhardt und II Uta Belkius

Im Anschluss diskutierten wir Wie Museen spannend, sinnlich und kognitiv gut fassbar historische und kulturelle Perspektiven von komplexen politischen und geschichtlichen Zusammenhängen vermitteln können.  Die Ausstellung des British Museum zum Buch von Neil MacGregor „… spürt der deutschen Identität aus britischer Sicht nach. Entstanden ist ein Dialog zwischen Deutschland und seiner Geschichte.“ — Das Ausstellungskonzept verdeutlicht, wie symbolhaft und narrativ geschichtliche Ausschnitte dargestellt und sinnvoll thematisch neu gruppiert werden können ohne sich immer an rein chronoligische Erzählstränge binden zu müssen.

26 _ Politik für strukturschwache Räume – Teil 1

Fachgespräch

9. Dezember 2016  – Bundesarbeitsgemeinschaft Kultur B90/GRÜNE  – Welche kultur- und förderpolitischen Hebel sind nötig und sinnvoll, um die Lebens-und Arbeitsqualität vor Ort zu erhalten und weiter zu entwickeln? Wie schaffen wir es, Menschen auch in schwierigen Regionen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und aus demokratischer Sicht nicht zu verlieren? 

Kurzinput: II Hartmut Bömermann und Dr. Jörg Höhne Statistisches Blitzlicht: Strukturschwache Räume“ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS), Abteilungsleiter Abt 2 – Bevölkerung und Regionalstatistik“ und Abteilungsleiter Abt 4 – Gesamtwirtschaft  II Caroline Meder „Förderaspekte im ländlichen Raum…“ Bundesarbeitsgemeinschaft Planen Bauen Wohnen (BAG) B90/GRÜNE – II Uta Belkius Moderation der Diskussion

Bundesgeschäftsstelle B90/GRÜNE, Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin

k4 _ Saisonauftakt am Kulturcontainer

Frühlingskulturfest

6.Mai 2016 Kultur-Container  II Notker Schweikhardt   II Uta Belkius und II Heinz Jirout  begrüßten am Freitag ab 15.00 Uhr  kultur- und schönebergaffine BerlinerInnen sowie Gäste in unserem Kulturgarten Frobenstraße 1, Berlin 10783. – Als  Highlight bot sich der Besuch von „Shopping Circus“ an, welchen unsere Grundstücksnachbarn um 16.00 Uhr eröffnete und den gesamten Sommer über Veranstaltungen bietet. priceless_20160506

25 _ flexible Städte + mobile Architekturen

Zu Gast beiDMY  International Design Festival Berlin
2.-5.Juni 2016 im Kraftwerk Mitte, Köpenicker Straße 70, 10179 Berlin
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung – realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin

Seiten aus TAC_2015_Catalogue_floatingTheatre-2

Ausstellungsbegleitung

„FLOATING  THEATRE“ – mobile Bühnen auf der Spree – Internationaler Theater Architektur Wettbewerb 2015 des OISTAT (Internationaler Dachverband der Bühnenbildner, Theaterarchitekten und -Techniker) 
Vernissage 2.6.2016 um 19.00 Uhr mit der Eröffnung der DMY
Finissage 5.6.2016 um 13.30 Uhr im Anschluss an das Symposium
Ausstellungskatalog (5 MB)  TAC_2015_Catalogue_floatingTheatre

Gespräch  7 x 5 Minuten   

5.6.2016 um 12.00 Uhr CHANCEN IN DER KRISE   Sieben Blickwinkel auf zeitgemäße, flexible Architekturen – sieben ExpertInnen präsentieren Visionen und Arbeitsansätze und standen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Wie kann man neue Räume schaffen, Flächen optimal nutzen, Entwicklungspotenziale dabei offen halten und konstruktive ­Impulse setzen für Kultur- und Stadtentwicklung in ­klammen Kommunen mit endlichem Freiraum und knappen Ressourcen? –> ­günstiges Wohnen, ­flexible Workspaces, temporär nutzbare Orte und Bauten, Umgang mit Krisen, Platz für Unvorhergesehenes…

II Hubert Eckart Geschäftsführer Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V. II Christine Edmaier Präsidentin Architektenkammer Berlin II Tilly Hensellek RaumEvent II N.N. Ärzte ohne Grenzen II Lisa Paus MdB, B90/GRÜNE Sprecherin für Steuerpolitik II Andreas Rieger Architekt II Notker ­Schweikhardt MdA, B90/GRÜNE Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft II Uta Belkius Konzept und Moderation

Programm:  25_gk_mobileArch_20160605

24 _ Medienkompetenz für Laien und Profis

Gesprächsreihe Qualität im ÖRR  

8.April 2016  Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) – Aufgaben und Möglichkeiten öffentliche Führung und Gespräc. Es ging darum, die Angebote für medienpolitische Bildung in Berlin und Brandenburg sowie im MIZ genauer kennenzulernen als auch die Instituion in Verbindung zur Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) zu beleuchten. Interessant war auch ein Vergleich zu den Möglichkeiten der Berliner youtube-Studios.

II Sandra Weiß  (Leitung Kommunikation MIZ) II Notker Schweikhardt MdA, Bündnis 90/GRÜNE, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft und II Uta Belkius Veranstaltung und Moderation

23 _ HUMBOLDT-DSCHUNGEL Runder Tisch

Diskurs zur Fassade des Humboldt Forums

9.März 2016 im Berliner Dom – Wie könnten wir die noch bestehende Möglichkeit eines Umdenkens in der Fassadengestaltung hin zu einer kulturell und ökologisch passenderen Gestaltung forcieren. Dabei waren Gäste aus der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Stiftung Zukunft Berlin, der Architektenkammer Berlin, des Bundes der Landschaftsarchitekten Berlin und zivilgesellschaftliche Akteure.

II Uta Belkius, Notker Schweikhardt, Wibke Behrens – Coop. Humboldt Dchungel II Andreas Krüger belius-Stiftung, Moderation

link zur Website   www.humboldt-dschungel.de 

22 _ HUMBOLDT-DSCHUNGEL Dinner

Diskurs zur Fassade des Humboldt Forums 

29.Januar 2016Alte Tankstelle in Berlin SchönebergUm eine noch mögliche Neuausrichtung der Fassde des Berliner Humboldt Forums zu befördern, hatten II Uta Belkius und II Notker Schweikhardt in Kooperation mit II Hybrid Space Lab (Prof. Elizabeth Sikiaridi, Prof. Frans Vogelaar) Berliner ExpertInnen, von der Kulturpolitischen Gesellschaft, der Architektenkammer, dem Bund der Landschaftsarchitekten bis hin zum WWF und verschiedenen Stiftungen eingeladen. Durch den Abend führte II Andreas Krüger von der Belius Stiftung, die das Vorhaben auch unterstützt. – Für die besondere, kreative Atmosphäre sorgte unser Gastgeber II Juerg Judin, Berliner Galerist und Sammler, der uns in seiner wunderbar ausgebauten Alten Tankstelle in Berlin Schöneberg bis spät in die Nacht empfing.

Nach zwei hochinteressanten Impulsvorträgen: II Christoph Heinrich, WWF Deutschland: „Alexander von Humboldt und die Rettung des Amazonasdschungels“ und II Michael Kuhn, Interpol Studios: „Hilldegarden Ein Stadtgarten auf dem Bunker Heiligengeistfeld in Hamburg folgte die eigentliche Projektvorstellung:

Der Humboldt Dschungel und seine Potentiale:  Grundidee – eine (temporären) Fassadenbegrünung –  ergänzende Bausteine: ein Dachgarten, ein Gewächshaus-Pavillon als Begegnungszentrum, eine Reihe von begleitenden Workshops und Symposien, begrünte Baucontainer, ein weltweit auf Reisen gehender „Humboldt-Koffer“ und eine Dschungel-Fassadenprojektion. Alle Module sollen einstimmen auf ein Forum wirklich im Sinne der Namensgeber, eines dass größer gedacht wird als ein klassisches „Vitrinen-Museum“.

Kurzbericht zur Veranstaltung  22_gk_Humboldt Dschungel DInner  II
link zur Website   www.humboldt-dschungel.de   II 

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